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Was sind Ladezyklen? (Einfach erklärt)

Der Unterschied zwischen 500, 800 und 3000 Zyklen – und warum das für Ihre Powerstation wichtig ist.

Was sind Ladezyklen? (Einfach erklärt)

Ladezyklen: Die Lebensuhr des Akkus

Ein Ladezyklus ist definiert als eine komplette Entladung von 100% auf 0% und wieder zurück auf 100%.

Dabei ist es egal, ob Sie das an einem Stück machen oder über mehrere Tage verteilt (z.B. 2x von 100% auf 50%).

Die Chemie entscheidet

Wie lange ein Akku hält, hängt von der Chemie ab:

Typ Zyklen (bis 80% Restkapazität) Lebensdauer (bei täglicher Nutzung)
NCM (Lithium-Ionen) 500 - 800 ca. 2 Jahre
LiFePO4 (Eisenphosphat) 3000 - 4000 ca. 10 Jahre

Was passiert nach den Zyklen?

Verwirrung herrscht oft darüber, was “Lebensdauer” bedeutet. Wenn ein Akku seine Nenn-Zyklen erreicht hat (z.B. 3000 bei der EcoFlow Delta 2), ist er nicht kaputt. Er hat dann nur noch 80% seiner ursprünglichen Speicherkapazität. Sie können ihn weiter nutzen, aber der “Tank” ist kleiner geworden.

Tipp: Lagern Sie Akkus nie bei 100% oder 0% über längere Zeit. Das stresst die Chemie. 60% ist ideal für die Lagerung.


Weiterführend: